Der Lastenaufzug ist die Lebensader im Betrieb. Er ermöglicht erst die logistische Nutzung mehrerer Etagen und trägt so dazu bei, dass Betriebe wirtschaftlich mit den vorhandenen Flächen umgehen können. Lastenaufzüge sind genügsame “Arbeitstiere”. Trotzdem gibt es einiges zu beachten.
Planung Lastenaufzug
Schon vor dem Bau sollte der Lastenaufzug planerisch berücksichtigt werden. Wo wird der Lastenaufzug benötigt? Wo ist die Anlieferung? Wo werden oft schwere Lasten gebraucht? Werden eventuell mehrere Lastenaufzüge benötigt? Auch sollte berücksichtigt werden, dass vor dem Lastenaufzug genügend Raum benötigt wird. Denn vor dem Lastenaufzug muss nicht nur mit schweren Lasten gefahrlos rangiert werden können. Es muss auch Platz bleiben, um Flurförderzeuge außerhalb des unmittelbaren Arbeitsraums vor dem Lastenaufzug abstellen zu können. Hier kann eine großzügige Planung später unnötige Wartezeiten vermeiden und die Unfallgefahr reduzieren. Ein Augenmerk sollte auch auf die Dimensionierung des Lastenaufzugs gerichtet werden. Ein Lastenaufzug mit zu kleinen Abmessungen führt dazu, dass Waren beim Transport beschädigt werden oder erst gar nicht befördert werden können. Doch auch die Wahl eines zu großen Lastenaufzugs mit einer Tragkraft, die nie ausgeschöpft wird, ist betriebswirtschaftlich nicht anzuraten.
Lastenaufzug pflegen
Wenn der Lastenaufzug außer Betrieb ist, kann das den Betrieb handlungsunfähig machen. Deshalb ist es wichtig, dass der Lastenaufzug gut gewartet und regelmäßig auf einwandfreie Funktion überprüft wird. Ein Wartungsvertrag mit dem Aufzughersteller bietet sich in vielen Fällen an. Neben den gesetzlichen Vorschriften liegt es auch im Eigeninteresse jedes Betriebs, den Lastenaufzug zu pflegen. Er sollte regelmäßig von Verschmutzungen gesäubert werden. Das erhöht die Lebensdauer des Lastenaufzugs und veringert außerdem die Unfallgefahr.
